Wir halten Sie auf dem Laufenden ...
Veröffentlicht von Administrator (pepesale) am 14.06.2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
bereits am Mittwoch haben wir Sie mit AR.Nr. 21/10 von dem schrecklichen Mord an der 32jährigen Taxifahrerin in Hagnau unterrichtet. Heute bittet uns die Polizei um Veröffentlichung der folgenden Suchmeldung mit Steckbrief. Wir bitten Sie, diese an Ihre Zentralen und Kolleginnen und Kollegen weiterzuleiten.
Mit traurigen Grüßen
Claudia Niehues
Am Mittwoch, 09.06.2010, gegen 11 :50 Uhr, wurde auf dem Parkplatz des Strandbades in Hagnau eine 32-jährige Frau tot in einem Taxi aufgefunden.
Die Polizei sucht intensiv nach einem unbekannten Mann, der sich bisherigen Ermittlungen zufolge kurz zuvor bei dem Taxi aufgehalten haben soll.
Von ihm liegt folgende Beschreibung vor:
Etwa 20-25 Jahre alt, vermutlich osteuropäische Herkunft, ca. 180 Zentimeter groß, auffallend schlank, hat kurzes, dunkles Haar, trug verwaschene Jeans mit Blutanhaftungen am rechten Hosenbein, ein dunkles Halbarmhemd und evtl. eine schwarze Baseballmütze. Er führt eine schwarze Tasche mit sich und fuhr mit einem Fahrrad in Richtung Friedrichshafen.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich beim Täter um denselben Unbekannten, der am Dienstag, 08.06.2010 in Singen (Kreis Konstanz) eine 44-jährige Taxifahrerin schwer verletzte und anschließend vergewaltigte.
Inbesondere Taxifahrerinnen werden gebeten, nur von den Zentralen zugewiesene unumgänglich Fahrten unter größter Vorsicht zu unternehmen.
Die ständige Erreichbarkeit per FunkITelefon muss sichergestellt sein.
Im Verdachtsfall sind Fahraufträge abzulehnen und die Polizei zu verständigen.
Beobachten Sie Ihre Kunden, da sich aus dem Verhalten unter Umständen eine mögliche Straftat ableiten lässt. Auch bei lukrativ scheinenden Fahrten sollten Sie kritisch prüfen, ob Sie sich durch die Annahme oder Fortführung eines Auftrages (etliche Räuber wechseln während der Fahrt ihre Ziele) nicht in Gefahr begeben.
Machen Sie von der Möglichkeit der Betriebsordnung Gebrauch, wenn Sie meinen, um Ihre Sicherheit fürchten zu müssen und lehnen Sie eine bedenkliche Fahrt ab.
Besonders in den Abend- und Nachtstunden besteht ein verstärktes Risiko von Raubüberfällen auf Taxis. Vorsicht bei stark alkoholisierten und aggressiv wirkenden Fahrgästen, vor allem, wenn das Taxi zu einem sehr abgelegenen und schlecht beleuchteten Ort beordert wird. Fahren Sie auch keine abgelegenen Gegenden an, sondern verlangen Sie beim Start die Bezeichnung eines Konkreten Fahrzieles.
Täter suchen gerne Frauen und ältere Taxilenker als Opfer aus, weil sie mit geringer bis keiner Gegenwehr rechnen. Mitunter werden potenzielle Opfer bereits durch Beobachtungen am Taxistandplatz ausgewählt. Steigt ein Fahrgast nicht in das erste Taxi in der Reihe, sollte nach seinem Beweggrund gefragt werden. Aufmerksamkeit und gegenseitige Unterstützung ist dabei erforderlich.
Nochmals:
Verdächtige Personen oder sonstige Wahrnehmungen sollten unverzüglich der Kriminalpolizei Friedrichshafen, Tel. 07541/7010, oder dem polizeilichen Notruf 110 mitgeteilt werden.

Phantombild
Quelle: Deutscher Taxi- und Mietwagenverband e. V., Rundschreiben AR.Nr. 23/10 vom 11.06.2010
Zuletzt geändert am: 14.06.2010 um 20:39
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